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Adler RTF
Adler CTF
     
 


Der Radverein Adler Lüttringhausen bietet seit 1984 Radtourenfahrten an. Im Sprachgebrauch sagt man Radtouristik dazu. Die Strecken führen kreuz und quer durch das Bergische Land bzw. dem Sauerland. Da die Gegend zum Radfahren so schön ist, können nicht alle sehenswerten Ecken in einer RTF befahren werden. Daher gibt es immer wieder Änderungen an den Strecken.

Für 2012 wird es eine neu gestaltete RTF bzw. Marathon geben. Die Strecke soll folgende Kriterien erfüllen:
- verkehrsarme Nebenstraßen
- Abfahrten auf eher breiten Straßen
- Anstiege steil und lang
- Kontrollstellen in maximal 40km Abstand
- möglichst guter Straßenbelag

Die Tour wird am 15. September 2012 stattfinden. Noch befindet sich die Strecke in der Planungsphase. Daher kann es noch zu Änderungen kommen. Wer die Strecke schon mal abfahren will, kann sie bei GPSies.com runterladen.

Hier folgt nun eine Streckenbeschreibung der Adler RTF 2012:

Früh morgens gegen 7:00 Uhr geht es los. Die ersten Meter sind flach, bevor es eine erste kleine Abfahrt gibt. Unten angekommen sieht man einen Ausläufer der Wuppersperre. Weiter geht es am Lenneper Bach entlang. Das Sträßchen steigt dabei gemächlich an. Nun kommt man an eine der ältesten Talsperren des Bergischen Landes vorbei, der Panzertalsperre. Hier gibt es einen kurzen Vorgeschmack darauf, weshalb der Verein Adler Lüttringhausen heißt, die Straße steigt einmal kurz auf 10%. Aber noch ist die Strecke zahm. Man sollte das nutzen um sich langsam für die kommenden Rampen warm zu fahren. Das geht entlang des Feldbachs sehr gut. Am Ende der Straße fährt man über die Kräwinkler Brücke über die Wuppertalsperre.


Danach folgt ein längerer Anstieg mit 2 Serpentinen, der jedoch meist unter 5% bleibt. Oben angekommen fahren die 41km Fahrer geradeaus weiter durch Radevormwald, hinab ins Uelfetal und dann immer entlang der Wupper (bei 4 geht die Beschreibung weiter). Der Rest biegt rechts ab und schlängelt sich ampelfrei durch Wohngebiete Radevormwalds zu einem versteckten Ausfallsträßchen. Es geht wellig weiter, ein ständiges Auf und Ab, keine wirklichen Berge, aber trotzdem anstrengend. Am Stadtrand von Hückeswagen gibt es die erste Verpflegungsstation. Nach einem längeren, aber harmlosen Anstieg geht es nach Stoote an der Bevertalsperre entlang.


Weiter geht es über gepflasterte, gut zu fahrende Wirtschaftswege. Die Gegend ist wellig, man muss versuchen einen Rhythmus zu finden, dann kann man die Landschaft auch genießen.  Es folgt eine weitere Talsperre, die Ennepetalsperre.


An der Staumauer zweigen die 71km Fahrer nach links ab, (weiter geht es bei 3). Der Rest fährt über die Staumauer ins Tal der Ennepe. Hier ist die Straße sehr schlecht, es finden sich aber genug Ideallinien, um pannenfrei zum Anstieg nach Breckerfeld zu gelangen. Das Sträßchen ist schmal, landschaftlich top, steigt stetig und hat ein paar Rampen parat.


Oben angekommen folgt eine tolle Abfahrt nach Priorei. Im oberen Teil gibt es jede Menge Kurven, die man, bis auf die letzte, voll fahren kann. Unten angekommen fährt man ein paar km im Volmetal auf der B54. Die ist aber nicht so stark befahren. Im Örtchen Dahl gibt es wieder etwas für den Magen. Jetzt wird es ernst, denn 3333 Höhenmeter müssen ja irgendwie zustande kommen. Es geht ein Mini-Sträßchen hinauf durch den Wald. Es gibt einige Serpentinen, die ein richtiges Pass-Feeling aufkommen lassen.



Der Wald lichtet sich und man sieht hoch oben die Autobahnbrücke der Sauerlandlinie A45. Da muss man hin. Mit jeder Serpentine wechselt nun die Aussicht, die man, wenn die Beine mitmachen, genießen kann. Oben angekommen fahren die 100km geradeaus weiter und machen noch ein paar wenige Höhenmeter (bei 2 geht es weiter). Die anderen fahren durch das Nimmertal bergab. Die Straße ist schmal und praktisch autofrei. Manchmal kommt aber doch mal einer entgegen, also aufpassen. Unten angekommen ist man im Ruhrgebiet. Aber keine Angst, außer einer Fabrik und einer Arbeitersiedlung gibt es hier nichts außer Landschaft.


Im weiteren Verlauf steigt das Sträßchen leicht an. Nahmertal heißt es hier. Danach folgt eine brutale Rampe hinauf nach Wiblingwerde. Erst am Bach entlang durch dichten Wald, dann kommt eine Kuhwiese. Hier wünscht man sich, eine Kuh zu sein und kein Rennradfahrer. Die Aussicht auf dem Höhenrücken etschädigt aber für die Qualen. Tief unten sieht man Altena und wenn man genau hinschaut erspäht man auch die Burg Altena.


Wer hoch hinaus fährt, darf auch wieder abwärts sausen. Auf einer breiten Straße kann man dies nun tun. Unten folgt man der Lenne auf der B236 bis Altena. Die 151km Fahrer fahren nach dem Kreisverkehr geradeaus weiter (weiter geht es bei 1). Die Marathon Fahrer biegen links ab.


Von Wiblingwerde konnte man es schon erahnen, was nun kommt, eine weitere Rampe. Steil bergauf durch eine Wohnsiedlung führt der Hegenscheider Weg. Nach der Siedlung folgen ein paar Serpentinen, danach wird der Anstieg flacher, führt aber weiter bergan. Hier hat man wieder tolle Aussichten hinüber nach Wiblingwerde, wo man herkam und auch wieder hin muss.


Aber erst mal folgt eine große Schleife durch das Sauerland. Über die tolle Landschaft muss man nicht viel schreiben


Die Nebenstraßen sind nie flach, aber auch nie bergig, irgendwie ein Zwischending, unrythmisch. In Ihmert ist eine weitere Kontrollstelle, um Energie für die folgenden Großtaten zu bunkern. Tendenziell geht es von hier aus bergan, obwohl es immer wieder kleinere Abfahrten gibt. Trotzdem ist man irgendwann hoch oben über Plettenberg und man kann eine lange, schnelle Abfahrt genießen.



Von Plettenberg nach Werdohl folgt man ausnahmsweise einmal länger einer Bundesstraße, die aber nicht sehr stark befahren ist. In Werdohl gibt es noch einmal etwas zu Essen und Trinken, bevor es wieder ernst wird, ein langer Anstieg nach Neuenrade steht bevor. Die Beschilderung folgt der B229, wer mag kann auch den rot/weißen NRW-Radwegeschildern folgen. Im Gegensatz zur Bundesstraße, die recht gleichmäßig moderat steigt, kann man sich hier eine 20% Rampe geben. Oben führen beide Wege wieder zusammen. Man ist aber noch nicht oben, ein kleines Sträßchen führt noch etwas weiter bergan. Und wieder gibt es nun eine schnelle, lange Abfahrt. Einige Kurven kommen etwas unvermittelt und machen zu, also Augen auf. Unten fährt man quer durch das Drahtzieherstädtchen Altena. Hier steht mitten auf der Straße ein Kino. 1) Man fährt nun entlang der Lenne, oben sieht man die Burg Altena.


Weiter geht es Richtung Lüdenscheid. Jetzt wird es wieder spaßig, ein weiterer Berg steht bevor, Großendreherscheid. Wer meint, der Anstieg wäre schwer, sollte wissen, dass es hier noch andere Rampen gibt. Aber wir wollen es ja auch nicht übertreiben. Vielleicht hilft es, wenn man weiß, dass es oben eine Labestation gibt. 2) Eine kleine Nebenstraße führt zu einer weiteren Abfahrt mit 2 180° Kehren, hinab nach Rummenohl.


Dort überquert man die B54 und es folgt der letzte große Anstieg hinauf nach Breckerfeld. Unten recht steil, treibt er den Puls nach oben, bevor es flacher und unrythmisch weiter geht.


Nun geht es auf der Höhe weiter, immer leicht bergab. Wenn man Glück hat, ist hier kein Gegenwind, ansonsten muss man noch mal kämpfen. Man kommt wieder an die Staumauer der Ennepetalsperre und fährt noch einmal über den Damm. 3) Wellig führt das Sträßchen zur B483, der man ein kurzes Stück folgt, bevor man eine schöne Abfahrt mit toller Aussicht nach Remlingrade hinabsaust und dann weiter hinunter ins Tal der Wupper.



4) Hier bleibt man am Fluss und kommt an Beyenburg mit historischer Kirche und nettem Stausee vorbei.


Auf einer Wupperbrücke ist noch einmal eine letzte Kontrollstelle. Der letzte Teil der Strecke führt das malerische Marscheider Bachtal hinauf.


Ganz oben ist es noch mal etwas steiler, wenn man es aber bis hierher geschafft hat, kann das nicht mehr schocken. In Lüttringhausen kommt man am traditionellen Trainingstreffpunkt der Adler vorbei. Es geht nun links ab, was einige Radler gerne übersehen, und die Strecke folgt kurz dem Röntgenweg, der einmal rund um Remscheid führt. Eine letzte kleine Rampe und schon ist man im Ziel.


Hier das noch das Höhenprofil:


Hier eine Karte aller Strecken:

AdlerTour2012